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Ansatz der Modularisierung

Modularisierung hilft Klarheit über die Struktur und Varianz des jeweiligen Produktes zu verschaffen. Das Ergebnis ist ein abstraktes Modell, mit dem sich die Effizienz des gesamten Wertschöpfungsprozesses im Unternehmen erheblich steigern lässt.

Gepostet am: 03.02.2019

Modularisierung hilft Klarheit über die Struktur und Varianz des jeweiligen Produktes zu verschaffen. Gleichzeitig liefert sie einen Satz von erheblich einfacher zu betrachtenden und zu verwendenden "Bauteile". Hierfür wird das Produkt aus zwei Aspekten betrachtet und analysiert.

  • Konstruktionssicht: das Produkt wird in seine Bauteile zerlegt, wobei ein Bauteil hier nicht im Sinne der mechanischen Aufbau zu verstehen ist, sondern als funktionaler Bestandteil. Dieser Prozess folgt im Wesentlichen die Baustruktur und führt zu wiederverwendbaren, funktionalen Einheiten, die auch in anderen Produkten vorkommen und verwendet werden können.

  • Kundensicht: Eigenschaften, Fähigkeiten und Optionen des Produktes werden aus Sicht des Kunden klassifiziert. Die Klassifizierung führt zu strukturierten Komponenten mit Merkmalen, mit deren Hilfe das Produkt konfiguriert werden kann.

Die beiden Aspekte führen zu unterschiedlichen Strukturen der Module und ergeben oft verschiedene Eigenschaften (Merkmalen) der Module. Die hohe Kunst der Modularisierung liegt darin, die Ergebnisse der beiden Aspekte zu einem einheitlichen Modell zusammen zu führen.

Das Ergebnis ist ein abstraktes Modell eines Produktes mit klaren Regeln und wiederverwendbaren Modulen. Mit solch einem Modell lässt sich die Effizienz des gesamten Wertschöpfungsprozesses von Vertrieb bis Lieferung erheblich steigern.