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Suchen nach Lösungen

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Raum bieten, wo Sie Ihre Ideen bei der Lösungsfindung zu bestimmten Aufgabenstellungen selbst ausprobieren können – ohne Konsequenzen.

Gepostet am: 06.02.2019

Die Triebfeder des Ingenieurs ist ein technisches Problem, das er gelöst haben will. Ist das Problem erkannt, wird an möglichen Lösungen getüftelt. Eine der Schwierigkeiten dabei ist oft, dass mehrere Lösungswege infrage kommen können. Will man den besten Weg auswählen, müssten theoretisch alle ausprobiert und bewertet werden. Dafür werden allerdings genügend Zeit und die notwendigen Ressourcen benötigt. Sie stehen in den meisten Fällen aber nur begrenzt zur Verfügung. Selbst im optimalen Fall bleibt ein wichtiger Aspekt oft außer Acht.

Die Lösung verändert das bisherige Produkt oder den vorliegenden Prozess. In komplexen technischen Systemen geschieht das nur selten ohne Nebenwirkungen. Je komplexer das System, umso schwieriger sind die Auswirkungen vorauszusehen. Dem Ingenieur bleibt also nichts anderes übrig, als die Lösung auszuprobieren. Durch die Tests kann er schließlich herausfinden, ob unvorhergesehene Probleme auftauchen.

Daraus ergibt sich ein Kreislauf von Probieren und Korrigieren. Dabei ist es nicht einmal so wichtig, wie oft solche "Ehrenrunden" wiederholt werden müssen, sondern wie lange eine Runde dauert. Deshalb ist es sehr wichtig, möglichst schnell zu erfahren, ob die Lösung die (und nur die) gewünschte Wirkung entfaltet. Zudem sollte ein fehlgeschlagener Test keinen Schiffsbruch bedeuten.

Die Herausforderung besteht also hauptsächlich darin, für die Entwicklung ein Umfeld zu schaffen, in dem erste Ergebnisse schnell "erfahrbar" werden. Denn nur so kann festgestellt werden, ob die Richtung noch stimmt. Die Kunst dabei ist, bei einem Fehler nicht das ganze Schiff zu versenken, sondern die Auswirkungen auf einen „Sandkasten“ zu beschränken.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Raum bieten, wo Sie Ihre Ideen bei der Lösungsfindung zu bestimmten Aufgabenstellungen – ohne Konsequenzen – selbst ausprobieren können. Hier steht also eine Art Sandkasten für Ingenieure zur Verfügung.